Die Rokoko-Kröte hat ihre natürliche Verbreitung in Südbrasilien und Argentinien. Es sind nachtaktive Amphibien, die bis 20 cm lang werden können. Insekten, Würmer und junge Säugetiere gehören zum Speiseplan der Kröten.
Wie alle Kröten produzieren Rokokokröten ein wirksames Gift, das sie vor Fressfeinden schützt und dafür sorgt, dass Mikroorganismen nicht die stets feuchte Haut besiedeln.
Für den Pfleger der Tiere heißt dies, dass nach Berührung der Krötenhaut mit der bloßen Hand, unbedingt die Hände zu waschen sind.
Rokoko-Kröten gelten als ausdauernde Pfleglinge, wenn die Terrarien feucht gehalten werden und mit einem Wasserbereich ausgestattet sind. Höhlen und Überhänge, angefertigt aus Steinen und Holz, sorgen ebenfalls für ihr Wohlbefinden. Laub als Bodengrund hilft den Kröten ihre Feuchtigkeit zu halten.
Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 20 – 25 °C.
Es bieten sich Terrarien ab den Maßen 150 x 100 x 80 (L x B x H) an. In solchen können die Kröten als Harem vergesellschaftet werden. Einem Männchen werden, je nach Terrariengrösse, 2 – 3 Weibchen hinzu gesellt.
Die Männchen lassen sich daran erkennen, dass sie Quaken, wenn man sie mit zwei Fingern hinter den Vorderbeinen greift.
Der Griff mit den Fingern simuliert den Paarungsgriff, auf den von einem Männchen durch Quaken reagiert wird, um so einem klammernden männlichen Tier zu verdeutlichen, dass er das falsche Geschlecht ist. Weibchen hingegen bleiben bei der Anwendung eines solchen Griffs stumm.
Obwohl die Rokoko-Kröte regelmäßig angeboten wird, sollte man sich ihre Pflege gut überlegen, denn die helle Zeit des Tages verbringen die Tiere im Schutz ihrer Höhlen und auch im Schein der Nachtbeleuchtung gehören sie nicht zu den bewegungsfreudigen Amphibien.